Rettet die Christuskirche

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Das Bauvorhaben

nun ist es vorbei

30 Tage, 10 Stunden, 48 Minuten, 51 Sekunden
seit Beginn der Abrissarbeiten
Stopp den Abriss

Impressum

RettetdieChristuskirche ist eine Initiative von Anwohnern der Christuskirche, Menschen aus dem Belgischen Viertel und Mitgliedern der Gemeinde. Wir finden die Baupläne der Gemeinde und den Abriss der Christuskirche verantwortunglos. Wir finden, dass wir Verantwortung übernehmen müssen. Wir engagieren uns für eine lebendige Christuskirche - in unserem Viertel und für die Menschen, die dort leben.

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Rückblick und Zusammenfassung

Kirchenumbau: Von anderen lernen
Hochkarätig besetzter Workshop diskutierte Nutzungskonzept für die
sanierungsbedürftige Christuskirche am Stadtgarten

So viel geballte Kompetenz hat die Christuskirche in der Kölner
Innenstadt schon lange nicht mehr erlebt. Den ganzen Samstag lang
debattierte dort öffentlich eine Expertenrunde aus Architekten,
Stadtplanern, Theologen und Kunsthistorikern über
Nutzungskonzepte für das sanierungsbedürftige Kirchenschiff des
evangelischen Gotteshauses. Im Gepäck hatten die zum Teil von
weither angereisten Referentinnen und Referenten zahlreiche
Praxisbeispiele für ganz unterschiedliche Varianten zur Umnutzung
von Kirchengebäuden. Mitglieder aus der Gemeinde sorgten für eine
spannende Schlussdiskussion.

Der Artikel:
http://www.rettetdiechristuskirche.de/files/Rueckblick.pdf

Resümee

Resümee: Botschaften an die Evangelische Gemeinde Köln

1) Nicht verkaufen, soviel wie möglich selbst bauen, die Gestaltungshoheit nicht aus der
Hand geben

2) Ein tragfähiges inhaltliches Konzept für den Standort entwickeln und daran den
Bauentwurf orientieren (form follows function)

3) Beim Entwurf des inhaltlichen Konzepts auch Themen berücksichtigen, die
kirchenferne Menschen interessieren
“Das sind nicht die Themen, die im Zentrum unserer traditionellen kirchlichen
Arbeit stehen.” [Küpper]

4) Starke Partner finden, und zwar auch über die Sparte Wohnungsbau hinaus
a. Beispiel: Berlin, Auferstehungskirche (Partner: Umweltforum Berlin)
b. “Also ich finde, man muss die Kirchen inhaltlich füllen können oder sich
Partner suchen, mit denen man zusammen die Kirchen füllen kann.”
[Voigtländer]

5) Dem Entwicklungsprozess die notwendige Zeit einräumen
a. “Es ist eigentlich fast immer gut, wenn Bedenken aufkommen und man noch
mal nachdenkt. ... oft hat eine zusätzliche Schleife oder ein Suchen nach
neuen Partnern natürlich auch wieder etwas viel Besseres gebracht, als man
vorher wusste.” [Küpper]
b. (Antwort auf die Frage: Wie viele Jahre sind Zeit genug?) “Ich würde sagen,
wenn so ein Symposium nicht mehr organisiert würde, dann wäre der Punkt
gekommen.” [Struck]

6) Den Standort öffentlicher, verantwortlicher gestalten
a. “Das Erdgeschoss gehört der Öffentlichkeit” [Struck]
b. Ansätze finden “für einen etwas interessanteren Mieter als nur Wohnungen,
Wohnungen, Wohnungen…” [Küpper]
c. “Dann wäre es sicherlich interessant, wenn hier einige Nutzungen sind, die
nicht privates Wohnen bedeuten. Das fände ich einfach zu schade! Dann
erreicht man zuwenig Andere in einer wirklich exzellenten Lage, die
städtebaulich so qualifiziert ist und so viele Vorteile bietet!” [Bredenbeck]

7) Identität mit dem Standort stiften

8) Die Zukunft des Standorts gemeinsam definieren

http://www.rettetdiechristuskirche.de/files/Resuemee.pdf

Abschließende Podiumsdiskussion

schlussrunde

[Keimer]
Meine Damen und Herren, das ist jetzt keine Schlussrunde, die Beschlüsse fassen kann, das ist ganz klar. Also das, was hier wirklich demnächst passieren wird, liegt in den Händen der Gemeinde und nicht in den Händen derer, die auf dem Podium sitzen. Weil es aber doch darum geht, noch einmal zusammenzufassen: Welche Impulse habe ich von diesem Tag
mitgenommen?, habe ich vorher gefragt, ob ich nicht doch die Pfarrerin Esche bitten dürfte, mit aufs Podium zu kommen, damit sie auch sagen kann, welche Impulse sie dann ins
Presbyterium vermitteln will. Unter der Bedingung, dass wir hier keine Entscheidung treffen, würde ich sagen: Frau Esche, kommen Sie doch zu uns. Wir haben hier in der Mitte noch einen Platz für Sie freigehalten.

Die Mitschrift:
http://www.rettetdiechristuskirche.de/files/Podiumsdiskussion.pdf

Programm

Die Beiträge zeigen Beispiele für ganz unterschiedliche Varianten der Umnutzung von
Kirchengebäuden. Sie geben auch Aufschluss über das Verfahren, mit dem der meist
komplexe Planungsprozess bewältigt wurde. In der Diskussion wird danach die Frage der
Angemessenheit der neuen Nutzung und der Effizienz der Planung beleuchtet. Der so
gewonnene Überblick bietet die notwendigen Anhaltspunkte, um auch im Hinblick auf die
Bedürfnisse und Chancen des Standorts Christuskirche tragfähige Konzepte für eine
zukünftige Nutzung zu skizzieren.

Termin: Samstag, 19.09.2009, 09.00 - 17.30 Uhr
Ort: Christuskirche, Werderstr. 11, 50672 Köln
Veranstalter: Bezirksausschuss ThomasChristuskirche der Evangelischen Gemeinde Köln

Moderation: Jürgen Keimer

Die Teilnehmer:

Martin Blumenroth
Martin Bredenbeck
Bernd-Michael Fasel
Susanne Frank
Jürgen Keimer
Gerald Klahr
Wilfried Kruse
Dr. Utz Ingo Küpper
Siegfried Kuttner
Reinhard Lepel
Walter Maier
Dorothee Schaper
Stephan Schönenbach
Martin Struck
Joachim Voigtländer

Programm und Beschreibung der Referenten:
http://www.rettetdiechristuskirche.de/files/Programm_Workshop.pdf

Workshop in der Christuskirche in Köln

Samstag, 19.09.2009, 09.00 - 17.30 Uhr

Eine öffentliche Expertenrunde mit Architekten, Theologen, Kunsthistorikern,
Stadtkonservatoren und Publizisten diskutiert über Nutzungs- und Gestaltungskonzepte für
die sanierungsbedürftige Christuskirche auf der Grundlage eines aktuellen Bauentwurfs.

Einladung zu einem Workshop in der Christuskirche in Köln

Christuskirche Köln

19. September 9 - 18 Uhr

Öffentliche Expertendiskussion über Nutzungs- und Gestaltungskonzepte für den Kirchenstandort.
Auf der Grundlage des Architektenentwurfs Maier und Hollenbeck/Plato
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Workshops sollen sich nach Möglichkeit interdisziplinär ergänzen. Angestrebt wird ein fachlich breit aufgestelltes Forum, das architektonische, theologische, soziologische und kulturelle Aspekte vereinigt. Im Zentrum steht die Frage nach dem semantischen Potential evangelischer Kirchen im Kontext des 21. Jahrhunderts. Umfangreiche Infos unter: http://christuskirchekoeln.de/service/downloads.aspx?id=6863

Zur Bedeutung von Kirchen

Zu interessanten Erkenntnissen kommt Henner Herrmanns, Professor an der FH Koblenz, in „Über den profanen Umgang mit sakraler Architektur - Analyse oder Anamnese?“:

„ [Kirchen]…sind ostentative Symbole in der Stadtstruktur und meist Kristallisationspunkte der städtebaulichen Umgebung. Sie prägen Stadtbild und Ort durch Markierung, und zwar dadurch, dass sie das umgebende eigenschaftsärmere Ambiente auszeichnen. Ihr Abbruch oder eine problematische, sinnentstellende Nachnutzung greift in wichtige städtebauliche Zusammenhänge ein. Mit dem Abriss drohen verödete, säkularisierte Stadtbilder sowie der Verlust der Mitte mit ihrer räumlichen und geistigen Bedeutung. Dieses Symptom ist symbolischer Ausdruck der Zeit und ein neuer Höhepunkt einer Abrisswelle, die z. Zt. deutsche Stadtlandschaften durchläuft.“

http://www.theomag.de/46/hh1.htm

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