Rettet die Christuskirche

nun ist es vorbei

30 Tage, 5 Stunden, 27 Minuten, 8 Sekunden
seit Beginn der Abrissarbeiten
Stopp den Abriss

Stoppt den Abriss

Stoppt den Abriss

Die Christuskirche, die als Mahnmal gegen die Weltkriege und sinnlose Gewalt stehen
könnte, wird jetzt zum zweiten Mal zerstört: Sie wird offiziell im September geschlossen,
um das Hallenschiff unterhalb des zweithöchsten Kirchturmes von Köln abzureißen.
Jahrelanger Protest und beinahe 1.000 Unterschriften von Bewohnern wurden ignoriert!
Das grüne Areal zwischen Park und Ring sorgt für Frischluftdurchzug in die Innenstadt, da
wird es jetzt eng. Kinder spielen im wilden Garten der Kirche. Nicht mehr lange! Denn
Baurecht geht vor Baumrecht in Köln!

Stattdessen sollen zwei riesige Gebäuderiegel das Grundstück bis zu seinen äußersten
Rändern ausnützen. Die klotzigen Fremdkörper werden einen der schönsten grünen
Plätze des Belgischen Viertels in Köln für immer zerstören und den luftigen Platz in eine
Straßenschlucht verwandeln.

Warum? Nicht weil man eine soziale Einrichtung errichten möchte – Ein Seniorenheim
oder Kindergarten. Sondern weil mit einer Innenstadtlage Millionen verdient werden
können - durch hochprofitable Apartments und Gewerberäume inklusive Kneipenlizenz!
Die offizielle Version lautet: Hier viel Geld verdienen und woanders in soziale
Einrichtungen investieren.

Lassen Sie unseren Protest nicht in den Schubladen der Bürokratie verschwinden! Helfen
Sie uns, den Abriss im letzten Moment zu verhindern.

• Unterzeichnen Sie die Online-Petition auf
https://www.openpetition.de/petition/online/rettet-die-christuskirche-in...

• Schreiben Sie Briefe, Emails, Faxe an die politisch Verantwortlichen. Adressen und Textvorschläge auf der Website.

• Hängen Sie unser Logo in Ihr Fenster, kleben sie es auf Ihr Auto, Ihr Fahrrad, Ihren Kinderwagen – es steht auf der Website zum Download bereit
http://www.rettetdiechristuskirche.de/files/Stoppt_den_Abriss.pdf

• Mitmachaktion: Zeigen Sie Ihren lauten und stillen Protest gegen den Abriss der Christuskirche im Belgischen Viertel. Der Flyer:
http://www.rettetdiechristuskirche.de/files/flugblatt-christuskirche.pdf

• Unterstützen Sie uns bei Facebook „Rettet die Christuskirche in Köln“
https://www.facebook.com/pages/Rettet-die-Christuskirche-in-Köln/574841909235698

Denkmalschutzprüfung fehlt

Denkmalschutzprüfung fehlt

Was ich nicht glaube - von Gerit Hirsch

Wenn ich daran denke, dass die CK im Belgischen Viertel in Köln bald – so geplant – abgerissen sein wird, könnte ich traurig werden. Bin ich aber nicht, denn ich glaub´ immer noch nicht richtig dran. Und selbst wenn es denn passiert sein sollte, wäre es schon wunderbar, dass „sie“ es so lange geschafft hat.

Wie schützende Hände gab es in den letzten 20 Jahren immer wieder Menschen, die alles vermögende in eine nachhaltige, demokratische Gemeinde- und Standortarbeit gesteckt haben.
Für mich fühlt es sich ein bisschen so an, als haben wir uns da im Belgischen Viertel immer ein wenig Hoffnung weiter gereicht, denn teure Mietswohnungen und private Kindertageseinrichtungen haben wir hier ja schon ganz viele und ich kenn´ hier eigentlich keinen, der gerade das bei der evangelischen Kirche sucht.

In dieser „Rettet die CK – Zeit“ habe ich tolle Menschen kennen gelernt. Pfarrer auch, aber vor allem Eltern, Familien – viele, die durch ihr Wesen, ihre Qualifikationen, diesen Ort zu einer lebendigen Vielfalt gemacht hätten, der diesem Viertel weiter Beständigkeit, Ruhe und Halt hätte geben können.

Ich selbst war 1999 das erste mal in der CK, gerade frisch zugezogen, hochschwanger mit meinem ersten Kind saß ich damals noch auf den Holzbänken, bei Pfarrerin Breitbach und Vikar Rollbühler im Weihnachtsgottesdienst.

Später sollten meine drei Kinder in der CK getauft werden, wegen der langen Vakanz immer von „einspringenden“ Pfarrern, die immer vor allem wenig Zeit hatten.
Mein ältester Sohn Paul wurde gerade im April 2013 in einer übervollen Kirche konfirmiert. Mein zweiter Sohn fragte sofort, wo denn die ganzen Leute bei seiner Konfirmation Platz finden werden, wenn „da“ dann alles kleiner wird.
Im Kölner Norden werden solche Feste nicht mehr gefeiert werden. Aber wie gesagt, ich glaube ja nicht dran.
Ich glaube an eine Kirche, die ganzheitliche Visionen entwickelt, die bei Abriss und Neubau die menschlichen Bedürfnisse und unsere Umwelt im Fokus hat.
Wo finden wir gemeinschaftliche und ökologische Ansätze in der Idee der teuren Mietimmobilie? Wo spielen Kinder und wer hat an die Suppenküche gedacht?

Ich glaube auch an eine Kirche, in der unterschiedlichste Entwürfe nebeneinander existieren. Deswegen finde ich es auch schön, eine Zeit lang Presbyterin für die alte baufällige Dame gewesen zu sein, in deren zugewucherten Garten Obdachlose schlafen und Kinder spielen.

In all der Ungepflegtheit war diese Kirche immer Ort und Raum für Kontemplation, eine Insel in einem quirligen Viertel. Für mich bleibt das so. Wenn es sich doch so ändern sollte, wie vom Presbyterium beschlossen, geh´ ich einfach nicht mehr hin und glaub´ weiter, was ich nicht glauben kann.

Nachbarschaftsfest

Guten Tag,

die Christuskirche in Köln feiert ein Sommerfest und alle sind herzlich eingeladen.

Gemeinde- und Nachbarschaftsfest
an der Christuskirche
Am Samstag, 28. August
Ecke Werder-/Herwarthstr.

12.15 Beginn mit einem Taufgottesdienst (Pastorin Daniela Loster) samt Gospelchor.
13.15 Kunstorchester "Kwaggawerk"
15.00 Flötenensemble "Tibia Colonia"
16.30 Turmbesteigung mit Klaus Jürgensen (der Turm der Christuskirche ist der zweithöchste in Köln)
Dazu gibt es für die Besucherinnen und Besucher Würstchen und Cola, Kaffee und Kuchen sowie Spaß und Spiel für Kinder.

Feiern Sie mit uns ein Fest für eine Kirche, die es verdient hat, weiter zu bestehen. Es gibt jede Menge Menschen im Viertel, die diese Kirche brauchen. Rettet die Christuskirche! Unterstützten Sie uns, sie zu erhalten.

Kommt zahlreich, bringt Kind & Kegel, Freunde & Verwandte mit!

credo

RettetdieChristuskirche ist eine Initiative von Anwohnern der Christuskirche, Menschen aus dem Belgischen Viertel und Mitgliedern der Gemeinde. Wir finden die Baupläne der Gemeinde und den Abriss der Christuskirche verantwortunglos. Wir finden, dass wir Verantwortung übernehmen müssen. Wir engagieren uns für eine lebendige Christuskirche - in unserem Viertel und für die Menschen, die dort leben.

Wir sind wieder da: Warum es Sinn macht zu reden

"Einmütigkeit ist nicht Uniformität". Das sagte heute morgen in der Christuskirche Stefan Kläs, der sich augenblicklich gemeinsam mit seiner Frau um die vakante Pfarrstelle bewirbt. Er bezog sich dabei auf die Zukunft der Christuskirche und darauf, was die Gemeinde hier plant.

Ich finde, er hat Recht. Eine Gemeinde, die widerstreitende Meinungen nicht toleriert bzw. auf ernstzunehmende Weise diskutiert, hat keine Zukunft. Sinn zu stiften kann nicht bedeuten, den Gemeindegliedern vorzuschreiben, wie sie zu denken haben und was sie sagen dürfen.

So sieht eine gut besuchte Kirche aus

volle KircheGut besuchter Gottesdienst in der Christuskirche

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